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Note to self: How to count things in Groovy collections

notetoselfThis time I would like to add a short note on how to find things in Groovy collections. Remember: collections is the general term for lists and maps, in other languages sometimes referred to as arrays or dictionaries.

Groovy has a standard method to count all elements of a collection. It is called size():

If you need to know the number of elements in a collection that fit a certain filter, it’s time to switch to count(). Count takes a closure and counts all elements, for which the closure yields true. This can bes as simple as counting all elements larger than 3:

Now what, if the elements of the list are  objects and I want to filter by a specific feature of the objects. No problem:

With maps it’s a bit more tricky. The it object inside the closure is of type LinkedHashMap$Entry, so we have to deal with its key and value attributes:

Hope that helps.  See you next time!

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Der Personaler und das Digitale

In seinem Posting “Sehr kritische Gedanken zu Arbeiten 4.0 anlässlich der HR-Fachmesse Zukunft Personal” beschreibt der @Persoblogger recht anschaulich und, wie er selbst sagt, mit einem gehörigen Schuß Ironie, seine Erlebnisse und Gedanken auf und zur Mese Zukunft Personal, die er besucht hat. Diese stand unter dem buzzwordlastigen Motto “Arbeit 4.0”.

Er möchte damit seine These untermauern, daß das Personalwesen, vom Begriff Human Resources möchte ich aus Respekt vor den Beteiligten Menschen nicht reden (dazu am Schluß noch ein paar Sätze), alles andere als digital und schon gar nicht 4.0 sei.

Stilecht vorbereitet hat er sich, indem er sich eine Art Curriculum in einer Excel-Liste zusammen gestellt hat und diese dann ausgedruckt hat. Das sein ja alles sehr anti-digital und doppelte Arbeit. Ja, sehe ich genau so. Der Fehler war schon, ein Excel für diese Aufgabe zu verwenden. Ich würde das mit Evernote machen (in dem ich jetzt gerade übrigens diesen Text schreibe). Und dann hätte ich ihn auf allen Geräten, die ich so mitnehme, dabei. Ohne ihn ausdrucken zu müssen. Witzig oder?

Danach drückt er sein Mißfallen darüber aus, daß viele Teilnehmer während der Vorträge twittern. Menschen seien ja nicht multitaskingfähig. Früher, ja früher, da hätte man noch ordentlich mit Stift und Papier im Publikum gesessen und aufmerksam (1. Tätigkeit) mitgeschrieben (2. Tätigkeit). Merkste was? Spannend auch die Wortwahl. Die twitternden Zuhörer werden gar nicht als Subjekte angesprochen oder beschrieben, nur ihre Tätigkeit. Die aufmerksamen Papier-und-Stift-Zuhörer von früher, das waren Journalisten! Ja, das waren noch Zeiten! Mal abgesehen davon, daß für mich die Berufsbezeichnung Journalist immer mehr zu einem Schimpfwort wird. So wie ich seit Jahren nicht mehr “Consultant” genannt werden möchte.

Jetzt mal im Ernst, Herr Scheller: auf welchen Konferenzen waren Sie denn früher? Auf so eine, wo die Aufmerksamkeit der Zuhörer (und womöglich Journalisten!) gebannt n den Lippen des Referenten hängt, würde ich nämlich auch gerne mal gehen. Ich habe auch ein gewisses Maß an Erfahrung mit Konferenzen und Schulungen, aber eine Aufmerksamkeitsquote von 100% habe ich nirgends erlebt.

Sehr zurecht fragt Herr Scheller, warum ständig neue Säue von der HR-Industrie durchs Recruiting-Dorf getrieben werden. Die Antwort ist inhärent: weil es eine Industrie ist. Und die will verkaufen. Und verkauft wird neuer heißer Scheiß, nicht das solide und gut gemachte. Auch zurecht regt er sich darüber auf, daß Personaler entdeckt haben, daß respektvoller und professioneller Umgang mit Bewerbern tatsächlich etwas bringen könne.

Sehr schön auch seine Einlassungen zu Referenten zur Arbeit 4.0, die nicht mal ihre Powerpoint-Präsentation ohne Technikerhilfe nicht wieder starten können. Richtig klasse finde ich übrigens seine Erläuterung des Abstimmungsprozesses zum “Personalwirtschaftsaward”. Da wurden Pappkärtchen(!) mit QR.Codes(!) verteilt, die man mit dem Telefon scannen mußte, um online(!) seine Stimme abzugeben. Und dann war der lokale Internetzugang überlastet(!). Langsam gehen mir die Ausrufezeichen aus …

Nach der etymologischen Rückführung des Schokoschaumdesserts auf den großmütterlichen Schokoladenpudding schließt der Autor mit einem Appell, zwar offen für neue Ideen zu sein, aber diese immer kritisch zu hinterfragen. Dem ist nichts hinzuzusetzen und ich gehe jetzt mal schauen, wo ich einen Schokoladenpudding her kriege. Schönes Wochenende!

PS: Ach so, ja, da war ja noch das Thema der Begrifflichkeit von Human Resources bzw. warum ich den Begriff für respektlos halte. Resourcen sind im Wesentlichen Waren. Manchmal dinglicher Natur, manchmal immateriell. Menschen sind keine Dinge. Und auch keine Ware. So einfach ist das.