Article
5 comments

Blogparade: Struktur im Chaos – Wie ordnet ihr eure Notizen?

Einleitung

Heute würde ich auch mal gerne so ein Blogparadendings starten. Ich habe nachweislich hust ein Organisationsproblem, das ich gerne systematisch angehen würde. Dazu habe ich gestern das folgende Posting geschrieben.  Rebekka meinte dann, wenn ich gern Feedback hätte, wäre eine Blogparade vielleicht spannend. Dann versuchen wir das mal. Ich würde also gerne von euch wissen, wie ihr das so alles meistert. Aber lest erst mal selbst …

Wie ich auf das Thema kam

Ich habe gerade noch mit Nadine auf Twitter darüber diskutiert, wie man Notizen, Ideen, Termine etc. am besten niederschreibt. Das Thema kam auf, weil sie darauf hin wies, daß man jetzt Oxford Organiserbooks im Abo beziehen könne.

Was ist mein Problem?

Ich muß gestehen: ich besitze 2 Filofaxe, etwa 10 Moleskins und andere Notizbücker, u.a. auch von Leuchtturm 1917 und Herlitz und eine Mappe von Exacompta. Mit dem Meetingbook von Exacompta bin ich bisher am besten zurecht gekommen, die Notizbücher werden sehr schnell „mißachtet“.
Das liegt daran, daß ich mich mit so vielen Themen gleichzeitig beschäftige. Wenn ich dann etwas zu Thema 1 notiere, aber noch nocht fertig bin, dann aber ein zweites Thema habe, weiß ich nicht, wieviel Platz ich in gebundenen Büchern lassen soll. Oder ob überhaupt. Oder ob ich dafür ein neues Notizbuch anfangen soll.

Wir kommen der Sache näher …

Ich denke, mein Problem ist auch weniger das Medium, auf dem ich Notizen hinterlasse, als mehr das System. Ha! System. Ich habe für fast nichts ein System. Nicht für Ablagen, nicht für Notizen und nicht für wichtige Papiere. Das macht das Leben manchmal etwas anstrengend. Vielleicht sollte ich mal ein Requirement-Profil erstellen, wie beim Bau von Software, weil damit kenne ich mich aus. Also los:

Die Anforderungen

Fassen wir zusammen:
– Ich möchte alles mögliche in einem Medium/Buch/Block/Notizheft aufschreiben
– Ich möchte das auf Papier tun. Ich habe auch einen Evernote Pro Account. Die digitale Erfassung von Ideen geht mir aber nicht spontan genug. Evernote ist mein Archiv …
– Ich möchte Entwürfe für Artikel/Postings, Meeting-Notizen, Projektideen etc. in einem Heft oder Buch haben. Mehrere Notizbücher durch die Gegend zu schleppen ist mir zu schwer.

Was bisher nicht funktioniert hat

Evernote ist mein Archiv, wie ich schon sagte. Für spontane Schreibanfälle ist es mir zu kompliziert, erst eine App aufzumachen und dann los zu schreiben. Zumal ich Entwürfe immer direkt ausformuliere, das wäre auf dem Handy zu viel Text und einen Laptop habe ich nicht immer dabei.
Einfache Notizbücher fange ich immer mit Begeisterung an und mache dann nicht mehr weiter, weil ich, wie gesagt, ein Problem mit dem Themenwechsel habe.

Was passiert jetzt?

Ich werde so ein Oxford International Organiserbook testen und darüber berichten, ob und wie ich es verwende. Mich würde aber auch interessieren, wie ihr eure Notizen organisiert. Schreibt mir einen Kommentar oder macht doch auch ein Posting ;)

Und da Rebekka die schöne Idee hatte, nominiere ich sie. Auch würde mich interessieren, wie Uschi sich organisiert. Vielleicht mag sie ja auch etwas dazu schreiben. Natürlich darf auch jeder andere dazu schreiben, ich werde alles (ja ALLES!) hier verlinken.

5 Comments

  1. Ich geb mal meinen Senf dazu. Ich benutze auch einen Filofax. Das Problem mit den unterschiedlichen Themen hatte ich zu Anfang auch und hab dann wirklich immer tausende Zettel mit mir rumgeschleppt.

    Bis ich in einem Youtube Video gesehen habe, dass ein Mädel sich einfach ihren Filofax in unterschiedliche Themen geteilt hat.

    Ich habe mir dann einen größeren Filofax gekauft, in dem auch einfach mehr Platz für Einlagen drin ist. Dann habe ich mir im Internet Druckvorlagen für Einlagen rausgesucht (oder teilweise auch selber welche erstellt) und habe jetzt mehrere Kategorien in einem Filofax. Das ist ja eigentlich auch das Spannende an dem Ding. Dass ich ihn so organisieren kann, wie es am besten passt. Wenn du mal dein System gefunden hast, versuche es vielleicht nochmal mit einem Filo.
    Ich habe in meinem meinen Blog, meine Freelanceraufträge, Privates, und und und :)

    Reply

  2. Das ja ein Ding.
    War gerade mal wieder Thema bei mir und auch ich habe das Problem mit dem “frei lassen” nach einem angefangenen Thema.

    Ich hatte es mal mit bunten Aufklebern versucht, aber da hatte ich die Seiten in dem Buch zu ungleich aufgeteilt und das selbe Dilemma bekommen.

    Das Oxford Ding klingt interessant. Ich hatte noch dieses hier gefunden: http://www.roterfaden.de/ dort werden verschiedene Hefte eingeheftet. Das Case ist sehr teuer, aber die Papiere dafür weniger und es gibt kleine Mäppchen und Platz für ein Tablet. Außerdem sieht es gut aus.

    Ich denke, ich werde wieder bei null anfangen und mir ein A5 Ringbuch besorgen, in dem ich einzelne Blätter und Trennblätter reinhefte. Oder aber mal warten, was Du für Erfahrungen machst.

    Meinen Kalender führe ich digital, nur zum Ende des Jahres merke ich, dass ich gerne etwas abschließen würde, nämlich das Jahr und das ging immer wunderbar mit einem Kalender oder Blattsammlung für Filo aus Papier. Das fehlt mir und ich glaube, ich möchte wieder komplett auf Papier umsteigen.

    Ansonsten habe ich zur Zeit einen A3 Zettel im Büro, mit verschiedenen Spalten von “neues Thema” bis “Technik-Sch…” Alles auf einen Blick. Hat den Nachteil, dass ich unkonzentriert werde.

    Auch so eine Unterschriftenmappe mit verschiedenen Fächern, wie so ein Vorstandsvorsitzender, ist manchmal im Einsatz.

    Ich switche schon mal, aber für 2015 suche ich die EierlegenedeWollmilchsau.

    Bin gespannt, wie es weiter geht.

    Liebe Grüße
    Ulrike & miss BARTOZ

    Reply

  3. Pingback: Blogparade: Struktur im Chaos – Wie ordnet ihr eure Notizen? - badenheuer.net

Leave a Reply

Required fields are marked *.